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MAUNAWAI® Bestimmung Schwermetalle, pH-Wert, Redox-Wert

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Art. Nr.: MW-L-M

Senden Sie uns 200 ml Leitungswasser in einem Glas, wir leiten es weiter und lassen es von einem akkreditierten Labor prüfen.

Den Prüfbericht erhalten Sie per E-Mail nach ca. 10 Tagen.


Dieser Bericht umfasst folgende Bestandteile:

pH-Wert,

elektrische Leitfähigkeit,

Redoxspannung,

Blei,

Kupfer,

Quecksilber,

Eisen,

Mangan,

Silber,

Zink

 

Blei

Blei ist ein Metall, dass meist in zweiwertiger Form, selten vierwertig auftritt. In der Erdkruste kommt es zu 0,002 % vor. An der Luft oxidiert es zu Bleioxid. Im Wasser geht es in Gegenwart von Sauerstoff in Bleihydroxid über.

Größter Bleiemittent ist das Kraftfahrzeug, gefolgt von bleiverarbeiten Betrieben. Im Menschen reichert sich Blei als Summationsgift im Organismus, besonders in den Knochen an und ist für vielfältige Schädigungen bekannt. Die Ursache für erhöhte Bleigehalte in Trinkwasser sind größtenteils Bleirohre, aus denen durch chemische Wechselwirkungen mit Wasserinhaltsstoffen Blei gelöst wird.

Nach § 6 der Trinkwasserverordnung gelten für Blei zeitlich gestufte Grenzwerte:

bis 30. November 2013 0,025 mg/L

ab 1. Dezember 2013 0,010 mg/L

Der Grenzwert von 0,010 mg/L ist bei vorhandenen Bleirohren in der Hausinstallation praktisch nicht einzuhalten. Daher sollten Hausinstallationen aus Blei mittelfristig ausgetauscht werden. Eine Emissionsquelle für Blei können auch Werkstoffe aus Kupfer-Zink-Legierungen und Kupfer-Zinn-Zink-Legierungen sein. Je nach prozentualem Anteil der Legierungsbestandteile Blei, Arsen und Nickel kann es zu Überschreitungen der jeweiligen Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung kommen. Auf einen verminderten Anteil der Legierungsbestandteile in diesen Werkstoffen sollte bei Verwendung in der Hausinstallation geachtet werden.

Kupfer

Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Dennoch können durch überhöhte Konzentrationen,

insbesondere bei Säuglingen, Vergiftungen auftreten. Als Grenzwert schreibt die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert von 3 mg/m vor.

Quecksilber

Quecksilber ist ein flüssiges, silberweißes, stark glänzendes Metall. Metallisches Quecksilber tritt nur selten in der Erdkruste auf, aber es existieren mindestens 65 anorganische und organische Verbindungen, meist Salze oder Alkyl-Verbindungen. Hier tritt es ein- bis zweiwertig auf.

Genutzt wird es als Legierungsbestandteil bei Metallen (Amalgam). Der Einsatzbereich von Quecksilber liegt in der Messtechnik, der elektronischen Industrie und in der chemischen Industrie, z.B. als Kathodenmaterial. Organische Quecksilberverbindungen werden Anstrichfarben wegen ihrer fungiziden Wirkung zugesetzt. Kontaminationsquellen sind Müllverbrennungsanlagen, Verbrennung fossiler Brennstoffe und Abwässer erz-und quecksilberverarbeitender Betriebe. Wirkung auf Menschen: Bei Inhalation, Aufbringung auf die Haut oder oraler Aufnahme kommt es zur Quecksilbervergiftung, die sich besonders in Nierenschädigungen und Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems zeigt. Wirkung in Gewässern: Es erfolgt eine Enzyminhibitation und somit Beeinträchtigung der Stoffwechseltätigkeit bei Mikroorganismen, ab 18 μg/l wird die Selbstreinigungskraft von Gewässern gestört. Bei höheren Konzentrationen wird die Chlorophyllbildung stark vermindert. Erhöhte Konzentrationen in Oberflächengewässern weisen auf industrielle Abwassereinleitung oder Auslaugung von Deponien hin. Grenzwert Trinkwasserverordnung: 0,0010 mg/L.

Eisen

Eisen ist für fast alle Lebewesen ein essenzielles Spurenelement. In Überdosierung kann es sich in der Leber und in bestimmten Bereichen des Gehirns anreichern und zu Schäden führen. Außerdem steht es im Verdacht, manche Infektionskrankheiten (z. B. Tuberkulose) zu fördern. Im Trinkwasser – sofern dieses nicht aus eisenreichem Tiefenwasser gespeist wird – ist es meist ein Indiz für Korrosion im Leitungsnetz Im Trinkwasser darf Eisen mit max. 0,2 mg/l enthalten sein. Bei höheren Werten treten Färbungen, Trübungen und ein unangenehmer Geschmack auftreten.

Mangan

Mangan ist in geringen Konzentrationen ein lebensnotwendiges Element. Eine chronische Aufnahme

von Mangan in relativ hohen Konzentrationen kann vor allem bei Säuglingen und Kindern zu gesundheitlichen Schäden führen. Grenzwert für Mangan lt. Trinkwasserverordnung: 0,05 mg/l

 

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